Bündnis für Toleranz und Zivilcourage

Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichen Mettmanner Organisationen und Institutionen, die sich gemeinsam für ein friedliches Zusammenleben der Mettmanner Bevölkerung, unabhängig von deren Herkunft und Lebensumständen, einsetzen.

2001 stellte die Landesregierung das Förderprogram „Kommunen gegen Rechtsextremismus“ zur Verfügung und legte damit auch den Grundstein für die Gründung des Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Mettmann. Die Mitglieder des Bündnis treffen sich ca. viermal im Jahr und versuchen durch verschiedene kleinere und größere Aktivitäten die Themen Rechtsextremismus, Demokratie, Toleranz und Zivilcourage den Mettmannern näher zu bringen und sie für die Themen zu sensibilisieren.

Ziele des Bündnisse sind u.a.:

  • die Förderung von Integration und Begegnung
  • sich für Minderheiten einzusetzen und dabei Barrieren in religiöser, sozialer, ethnischer und kultureller Hinsicht abzubauen
  • Achtung der Würde eines jeden Menschen
  • Neugier auf die kulturelle Vielfalt der Menschen in unserer Stadt zu wecken
  • Vorurteile und Ängste vor der Andersartigkeit abzubauen
  • Hintergründe und Auswirkungen des Nationalsoziallismus in Erinnerung zu halten, um ähnliche Fehlentwicklungen in der heutigen Zeit zu verhindern
  • Position zu beziehen, wenn demokratiefeindliches und menschenverachtendes Gedankengut in Umlauf gebracht wird
  • Vernetzung von Gruppen und Aktivitäten, um möglichst viele Menschen zu erreichen und für die Thematik zu interessieren

Seit Januar 2013 sind die Piraten in Mettmann Mitglied im Bündnis für Toleranz und Zivilcourage. Als ständige Vertreterin nimmt Ria Garcia an den Sitzungen des Bündnisses teil.

Das Bündnis ist offen für weitere interessierte Organsationen, Institutionen oder auch Einzelpersonen, die sich aktiv für ein friedliches Miteinander in Mettmann einsetzen möchten.

Seitens der Stadt wurde das Bündnis bisher durch Frau Kirsten Metzdorf aus dem Sachgebiet Kinder-, Jugend- und Familienfördung koordiniert, die leider zum 30.06.2013 ausscheidet und eine neue Aufgabe übernimmt. Von uns ein großes Dankeschön, für ihre engagierte Arbeit, die wir in diesem halben Jahr kennenlernen durften.

Wir hoffen, dass seitens der Stadt bald eine Nachfolgeregelung getroffen wird und die/der Nachfolger/in von Frau Metzdorf genauso engagiert tätig sein wird.